Die Bernauer Straße 1961 bis 1989

Die Bernauer Straße war ein Kristallisationspunkt der deutschen Teilung. Hier lassen sich die konkreten Auswirkungen und verschiedenen Aspekte der Teilung exemplarisch verdeutlichen. Die Ausstellung stellt vier Themen anhand ausgewählter Fotografien in den Fokus: den Alltag an der Mauer, den Ausbau der Grenzanlagen, die Grenzsoldaten und den Tourismus an der Mauer. Zu den vier Themen werden jeweils drei bis vier Fotografien präsentiert sowie eine weitere Fotografie zum Mauerfall als Epilog.

Die Fotografien werden durch Audiodeskriptionen zu Sprechenden Bildern. Sie eröffnen somit blinden und sehbehinderten Besuchern und Besucherinnen einen Zugang zum umfangreichen Bilderkanon der Teilungsgeschichte. Sehenden Menschen bieten die Audiodeskriptionen zu jedem Bild einen neuen Zugang zu mitunter bekannten Motiven.

Die Fotoausstellung umfasst 14 gleichgestaltete Stationen bestehend aus einem 1 Meter 80 hohen und 60 cm breiten Modul aus weißem Holz mit dunkel abgesetztem Rand. Das Modul ist dreigeteilt in Fuß, Konsole und Foto. Die Fotografien sind matt auf 40 mal 60 cm abgezogen und hängen mittig auf 1 Meter 50. Fuß und Konsole sind 30 cm tief. Die Höhe der Konsole beträgt 85 cm. Sie ist 60 cm breit und hat eine gerade Oberfläche. Diese bietet – von links nach rechts – zum Abrufen der Audiodeskription einen QR-Code, der auf einem Sockel zu ertasten ist, Informationsblätter in Groß- und Brailleschrift sowie rechts außen eine Einbuchtung zur Ablage des Langstocks.

Impressum

Konzeption und Kuration
Dr. Katrin Passens, Dr. Manfred Wichmann
Externe Fachberatung
Christel Jung, Andreas Krüger, Gerald Pirner und Heidi Prenner
Mitarbeit
Martin Frommann, Fritz Kusch, Ralf Voigt
Audiodeskription
Anke Nicolai
Sprecherin
Nadja Schulz-Berlinhoff
Sprecher
Ulrich Blöcher
Sprachaufnahme
Jörn Steinhoff
Gestaltung
BG5 Jander & Möller

Wir danken den privaten Stiftern und Leihgebern der Fotografien.